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Aller Anfang ist schwer

Mit einem herzlichen Hallo, Welcome oder Grüß Gott möchte ich alle Besucher auf meiner Homepage begrüßen.

Aber wie die Überschrift bereits verkündet, befindet sich diese Seite gerade in einer "Revival"-Phase, sprich im Neuaufbau.
Besucher meiner alten Homepage werden mit sicherlich auch zustimmen, dass dies höchste Zeit wurde, und aus aktuellen Anlaß sehe ich mich verpflichtet, dem ganzen einen etwas offizielleren, moderneren und stilvolleren Rahmen zu verpassen.
Jedoch ist -wie üblich- die Zeit natürlich knapp, und eine Homepage mit Inhalt zu versehen auch nicht.
Aus diesem Grund bitte ich um Verzeihung, das momentan hier so wenig "Leben" existiert.

Aber es wird kommen !

Diesmal wirklich ... irgendwann ... wenn ich mal Zeit finde ...
(... soll neulich irgendwo im Sonderangebot gewesen sein ...)


Technik

Das war ein Punkt den ich auf jedem Fall gleich mit zum Anfang mit erwähnen wollte. Technik, in welchem Sinne des Wortes auch immer, bestimmt einen sehr großen Teil unser Leben. Und aus welchen Gründen auch immer, war ich an Technik, Technologie und den dahinter stehenden Zusammenhängen schon immer interessiert. Manche böse Zungen könnten es auch so beschreiben, dass ich schon immer dieselbe Schraube locker hatte - aber das Wort "Schraube" würde ja schon wieder zum Thema passen ...

Eigentlich hat es wie bei den meisten technik-affinen Menschen (nicht beschränkt auf, aber eben doch vorwiegend die Rasse der Y-Chromosom-Träger) auch bei mir mit den großen Maschinen angefangen. Wer wollte den damals nicht Baggerfahrer werden, mit der großen Raupe die Gegend plätten oder Zugführer werden (Ich mein den bei der Eisenbahn ..) ?
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Die Eltern denken sich dann meist: "Das ist Förderungswürdig" und kaufen ihrem begnadeten Spößling die benötigten Handwerkszeuge: Mit Metallbaukasten (Natürlich mit Elektromotoren !), einer Eisenbahnplatte und Lego fängt alles natürlich erst an.
Diese Einstiegsdrogen werden zwar nie langweilig, aber irgendwann ist (bzw. eher war) ihr Potential ausgeschöpft. Und über größere Projekte mit Hammer, Meißel und Akkubohrer kam dann schnell der Lötkolben ins Repertoire - und die weiten Welten der Elektronik öffneten mir ihre Tore. Hier waren die Möglichkeiten dann unendlich breit. Sie führten mich über die Anfänge mit simplen Schaltungen bis hin in die HiFi-Elektronik mit dem Bau eigener Boxen und Verstärker. Dann zahlte sich alles auch erstmalig aus mit der Reparatur von Geräten, der technischen Versorgung des ortsansässigen Jugendclubs und der Konzipierung und dem Einbau (sowie Selbstbau) diverser Car-Audio-Kolosse.
In dieser Zeit begann aber ein neues Spielzeug immer mehr an Bedeutung zu gewinnen. Der Computer.
Angefangen hatte alles mit einem BIC A5105, den meine Eltern teuer als Reimport aus der ehemaligen BRD erstanden hatten. Dieses Gerät (was nach heutigen Maßstäben einfach nur Steinzeitlich anmutet) begrüßte den Bediener nach dem Booten (Traumzeit von 4 Sekunden) mit einem überraschend Benutzer-Unfreundlichen Basic-Interpreter, welchen man mit bis zu erstaunlichen 50kb RBASIC-Quelltext füttern durfte. Danach "Ausführen", es funktionierte nicht, Gerät stürzte ab, Reset, Quelltext weg. Prima.
Um das Ganzer erträglicher zu gestalten wurde es mit einem Kasetten-Speichergerät erweitert, mit dem man problemlos mit einer sagenhaften Geschwindigkeit von vielleicht 10kbyte pro Minute Daten Speichern und Lesen konnte. This was amazing!
Es gab natürlich auch die Idee, "Elektronik- und "Computerhobby" zu verbinden, zB die Eisenbahn per Computer zu steuern ... Projekte, welche heute noch auch Ihre Umsetzung warten.
Naja. zeitsprung. Der erste PC war 3 Jahre später dran und so weiter und so fort.
Bei der Bundeswehr 99/00 wurde dann das erste mal die Zeit knapp, und mit Beginn der Lehre ging der Kampf der beiden Hobbies dem Ende zu. Aber den Lotkolben nehme ich heute immer noch gern in die Hand.

Zusammenfassend würden mich die Meisten vermutlich als sozialen Freak bezeichnen - nett, aber doch irgendwie nicht ganz normal. Ich steh halt auf Technik.
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